Wer zu Weihnachten nicht kochen möchte und sich zu Ostern lieber entspannen möchte, verlässt einfach das Haus für ein paar Tage. Die diesjährigen Feiertage fallen Ende April. Der Frühling ist bereits in vollem Gange. Die Versuchung zu gehen ist daher definitiv größer.

Ostern
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Menschen, die sich entscheiden zu gehen, wählen normalerweise polnische Berge oder Küstenstädte. Regionale Traditionen können jedoch Osterreisen in etwas weniger “offensichtlichen” Ecken Polens interessanter machen.

Hochlandbräuche ziehen oft Touristen an. Und der sogenannte Kresy? Es gibt sehr interessante Gebiete im Nordosten Polens. Puszcza Białowieska bietet mit Sicherheit die richtige Dosis Entspannung und Atmosphäre zum Nachdenken oder Erleben von Weihnachten für Gläubige, die Ostern tief erleben. In Podlasie gibt es Museen, die sich auf Ostertraditionen und sogar auf ihr Symbol konzentrieren – Ostereier: darunter das Leipziger Osterei und das Ostereimuseum in Ciechanowiec.

Sie können auch zu den größten Passionsshows gehen, die zu dieser Zeit in Polen stattfinden. Besonders hervorzuheben sind Kalwaria Zebrzydowska, Kalwaria in Niepokalanów sowie Górka Klasztorna, Pakoska und Wambierzycka. An solchen Orten bleibt die richtige Atmosphäre des Urlaubs auch außerhalb der Heimat erhalten. Ostern ist eine gute Gelegenheit, solche interessanten heiligen Denkmäler zu besuchen.

Oder lohnt es sich vielleicht, den für die Region typischen regionalen Köstlichkeiten zu folgen? In Kleinpolen probieren wir die Suppe, die traditionell am Ostersonntag serviert wird und anders heißt: Święconka, Meerrettich, Limonade und Meerrettich. In Łososina Górna wird ein besonderer Weihnachtseintopf zubereitet. Gebäck? Buchty, Mazurkas, Lebkuchen. Aber obwohl wir überall Osterbaby bekommen können, werden wir ein anderes in Podkarpacie (gedämpft), ein anderes in Kleinpolen (Spisska) und ein anderes in Przemyśl (scharf) probieren.

Neben dem “landesweiten” Dyngus haben einzelne Regionen ihre eigenen Osterbräuche. Wählen wir also einen Ort, an dem wir die nächsten Ostern auf den Spuren lokaler Riten verbringen können. In Oberschlesien wurden am Ostersonntag traditionell Eier bergab gehalten. Bis heute lebt dieser Brauch in der Woiwodschaft Opolskie, wo die Wettbewerbseier von einem speziell gebauten Hügel rollen. In Tułowice gibt es auch das Opole Easter Egg Festival, das nur die Verbundenheit mit der Fastenzeit und den festlichen Traditionen betont. Und in Świętokrzyskie muss man das surrende oder blasende Kerosin auf brennenden Fackeln sehen. Dazu sollten Sie nach Koprzywnica in der Region Sandomierz fahren. In Iwansk wiederum findet das Trommeln in Tarabans statt. Sowohl in Krotoszyn als auch in der Region Lublin können Sie erwarten, dass die Dörfer am Gründonnerstag mit Klopfern zirkulieren. Wo immer wir uns befinden, besteht jedoch die Gefahr einer Migrantentradition.

Nicht nur “welches Land ist ein Brauch”, auch jede Region hat ihre eigene Spezifität. Wenn Sie zu Ostern irgendwohin gehen, lohnt es sich, regionale Aromen zu entdecken.


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